Auf dem Weg zur Inklusion: Unterricht anders denken!

 

Auch im Hinblick auf den geforderten inkludierenden Unterricht gebe ich in diesem Kurs  meine Erfahrungen und Ideen weiter, wie sich Unterricht weiter entwickeln sollte.

Richtige Lösungen sind wichtiger als Fehler. Lehrkräfte sollten das Können der Schüler mehr in den Vordergrund stellen und ihre Leistungen und ihr Verhalten möglichst oft loben.

Dabei  muss auch der Leistungsvergleich innerhalb einer zufällig zusammengesetzten Klasse dem individuellen Leistungsvergleich weichen, um persönliche Lernfortschritte zu verdeutlichen. Die in vielen Klassen auch immer größer werdenden Leistungsunterschiede fordern zudem eine mehr qualitative als quantitative Beurteilung von Schülerleistungen. Die Anzahl der Fehler wird dabei abgelöst durch eine qualitative Auswertung der falschen Lösungen. Lehrkräfte geben individuelle und gezielte Hilfen nur dann, wenn sie wissen, an welcher Stelle sie fördern oder fordern müssen.

Selbst entwickelte oder auch käufliche Einstufungstests geben exakte Hinweise zum Leistungsstand und zur Förderung einzelner Schüler.  Lehrkräfte, die es dann schaffen, möglichst viele Schülerinnen und Schüler zum weitgehend selbstständigen Lernen zu bringen, können sie dort fördern, wo sie stehen.

Eine Erleichterung der Lehrerarbeit wird möglich, wenn der Unterricht  nicht mehr in Tagen oder Wochen sondern in Unterrichtseinheiten geplant wird. Dann können kann man sich Zeit verschaffen, auf einzelne Schüler oder Gruppen einzugehen. 

Je nach vorgesehenem Zeitaufwand kann dieser Fortbildungskurs ergänzt werden um eine Einführung in die qualitative Fehleranalyse und/ oder Hinweisen zum gezielten Einsatz von Arbeitsmitteln.

Zu diesem Thema erschienen inzwischen meine Aufsätze auch in verschiedenen pädagogischen Zeitschriften.